Der Bratwurstwagen in neuem Kleid (Teil 1)

Heute kamen die ersten Bilder von unserem 2. Vorsitzenden Tobias Geißhardt, der die Umgestaltung des Bratwurstwagens verfolgt. Wie man auf nachfolgenden Bildern sehen kann, ist das Grün des Heimatvereins Rödental e.V. die Grundlage.

Hier einige Bilder. Ja, wir haben schönere Galerien zum Veröffentlichen, aber man kann die Bilder so besser betrachten. Deshalb eben die einfachste:

100 Jahre Sängerfest auf der Lauterburg

Die Lauterburg, ein Lieblingskind des Heimatvereins Rödental, welche der Verein mit viel Liebe betreut, gibt auch den Anstoß dort ein großes Sängerfest zu feiern. Der Anlass: Vor 100 Jahren fand auf der verlassenen und verfallenden Burg ein letztes großes Fest, ein Gausängerfest unter der Schirmherrschaft von Herzogin Viktoria Adelheid, statt. Es war das Bestreben des dörflichen Gesangvereins, ein großes Fest auf der Lauterburg zwischen Thüringen und Franken zu veranstalten. Unterstützt wurde die Idee von Generaldirigent Prof. Türk, Studienrat Weißenborn, den Stadtpfarrern Weiß und Dr. Siegel und vielen Trägern öffentlicher Ämter, die Ihre tatkräftige Unterstützung zusagten.

Als Termin war der 6. Juli 1924, an dem das Treffen der Sänger aus nah und fern stattfinden sollte.

So wurde ein Sonderzug von Coburg zum Bahnhof Oeslau eingesetzt, zusätzliche Besucher kamen vom Bahnhof Tiefenlauter, die in einer 1-stündigen Wanderung zur Burg gelangten. In einem prächtigen Festzug von Oeslau kamen die Teilnehmer durch den Schlosspark Rosenau auf dem Festplatz an der Lauterburg an. Die vertonte Hymne von Herzog Ernst II „Lobpreiset laut und rühmet und ehrt!“ erklang aus vielen Kehlen. Der festgebende Verein Oberwohlsbach hat dafür gesorgt, dass Unter- und Oberwohlsbach im reich geschmückten Festgewand begrüßte. Kommerzienrat Max Goebel hatte für den Anlass extra eine Ehrenpforte schmücken lassen. In seiner Porzellanfabrik in Wilhelmfeld wurde auch die Festplakette in einer Auflage

von 6.000 Stück gedruckt, die jedoch im Vorfeld des Festes schnell vergriffen war.

Mit Gottesdienst, Massen- und Einzelchören, Aufführung und Tanz wurde ein

rauschendes Fest auf der Lauterburg gefeiert, das mit einem Feuerwerk endete.

Für Kreisheimatpflegerin Ingrid Ott war dieses geschichtliche Ereignis ein Anlass, jetzt

Nach 100 Jahren wieder ein Sängerfest auf der Lauterburg ins Leben zu rufen.

Als Veranstalter konnte sie den Heimatverein Rödental, der in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen begeht, gewinnen.

Schnell konnte auch Bürgermeister Marco Steiner als Schirmherr gewonnen werden.

Von Anfang an der Seite von Ingrid und Günther Ott steht Diakon und Kantor Martin Wenzel, der die technische und künstlerische Leitung übernimmt und außerdem das gesamte Equipment liefert.

So wurden 50 Musik- und Gesangvereine des Landkreises und der Umgebung angeschrieben und zur Teilnahme eingeladen. Von denen nicht alle ihre Teilnahme zugesagt haben, aber ca. 10 Vereine werden für ein unvergessliches Event auf der Lauterburg sorgen. Mit dabei sind unter anderem der Seemannschor Coburg und die Saint Gobein Singers Rödental.

Als Heimatfreund und Kunstsammler Horst Ludwig Weingarth vom Sängerfest auf der

Lauterburg hörte, hat er in seinem Fundus seiner Porzellansammlung nachgeschaut

und tatsächlich die Plakette von 1924 zum großen Sängerfest gefunden, die er Ingrid

und Günther Ott und auch Bürgermeister Steiner stolz zeigte.

Damit das 75-jährige Bestehen des Heimatvereins nicht im Festtrubel vergessen wird, lädt der Heimatverein Rödental am Vorabend zu einer Geburtstagsparty mit der Band „Vintage Sound“bei freiem Eintritt auf die illuminierte Burg ein.

Um das Sängerfest zu einem Highlight auch in der Verpflegung werden zu lassen, würden sich die ehrenamtlichen Organisatoren (Ingrid und Günther Ott, Tel. 09563/50650) über freiwillige Helfer, aber auch Versorger, freuen.

(Ingrid Ott)

Hier einige Bilder. Ja, wir haben schönere Galerien zum Veröffentlichen, aber man kann die Bilder so besser betrachten. Deshalb eben die einfachste:

Lichtstube Rödental 17.02.2024

Unser zweiter Lichtstubentag 🙂 Auch er findet im Foyer der der Franz-Goebel-Halle (Bürgerplatz 1, 96472 Rödental) statt – und zwar am 17.02.2024 ab 14:00 Uhr

Geplant war, dass ich gleich nach dem ersten Tag einen Blogbeitrag schreibe. Zum Glück gab es die Neue Presse, die dann eine Zusammenfassung veröffentlicht hat. Wir waren auf jeden Fall über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es wurde viel geredet, sich ausgetauscht, gehandarbeitet (gestrickt, gehäkelt, gesponnen und zwar mit der Handspindel und dem Spinnrad).
Da viele am Nadelbinden interessiert waren werde ich diesmal Nadeln mitnehmen und auch etwas Filzwolle (die man zum Strickfilzen verwendet – ich hänge unten mal einen Link zu Amazon ran, zur Ansicht, versucht bitte in Läden hier in der Nähe zu kaufen). Wenn Ihr selbst eine Mütze machen wollt, geht davon aus, dass man, je nach Größe, 50-80 g Strickfilz-Wolle benötigt. Zum Nadelbinden lernen reicht ein Rest aus. Als Nadel wird normalerweise eine Holznadel verwendet, aber auch eine stumpfe und diche Wollnadel funktioniert ganz gut. Den Stich, den ich interessierten zeigen werde, kann man übrigens auch sehr gut fürs Stopfen verwenden. Ganz unten ein Video zum „nadeln“ einer Mütze.

Als Besonderheit hat Ingrid diesmal Informationen zur Coburger Tracht organisiert: Gudrun Zwingelberg wird die alte und neue Coburger Tracht vorstellen.
Ich nehme auch wieder Handspindeln und Kammzug mit.

Kaffee und Kuchen wird es auch diesmal geben und wir freuen uns über eine kleine Spende im Gegenzug.

Viele Fotos konnte ich letztes Mal nicht machen, denn wir haben sehr viel geredet. Nachstehend eine Galerie und ich freue mich, wenn noch Bilder von anderen hinzukommen.
(Sabine Wanner)

Wolle zum Nadelbinden (bitte wenn möglich in einem Geschäft in der Umgebung kaufen. Die Links sind nur Beispiele:

  • https://amzn.to/499gr4v
  • https://amzn.to/49wo9FD

Lichtstube Rödental 13.01.2024

Wir fangen einfach mal an, und am 13. Januar 2024 um 14:00 Uhr wird die Lichtstube Rödental ins Leben gerufen.

Wisst Ihr, was ganz toll ist? Unser Bürgermeister, Herr Marco Steiner, hat uns dafür einen Platz angeboten: im Foyer der Franz-Goebel-Halle (Bürgerplatz 1, 96472 Rödental) dürfen wir uns treffen. Mal sehen, ob er Zeit hat und kurz vorbeikommt.

Die Pressemeldung mit Informationen zur Lichtstube und deren Geschichte sowie Hintergründe kommt von unserer Kreisheimatpflegerin Ingrid Ott und kann hier gelesen werden.
Ihr könnt dort auch das Spinnen lernen. Zunächst mit der Handspindel und dann könnt Ihr entscheiden, ob Ihr Euch ein Spinnrad zulegen wollt.
Vielleicht gibt es für Euch aber auch andere Themen, wie Stricken und Häkeln – von Amigurumi bis Socken. Ich helfe Euch gerne weiter, doch ich denke, dass auch noch einige andere versierte Handarbeiterinnen dabei sein werden, so kann jeder etwas weitergeben.

Handarbeiten machen war früher nichts Besonderes. Ich habe mit 5 Jahren das Stricken von meiner Oma gelernt, die Oma Hilde und ich finde es toll, wenn ich ihre Tipps und Tricks weitergeben kann. Früher war das eben gelebte Kultur.

Ich wurde auch nach Stopfen gefragt: ja, das kann ich auch weitergeben. Wie wir das alles im Rahmen der Lichtstube schaffen, werden wir sehen.
Wir freuen uns auf Euch, auf Handarbeit und Informationsaustausch, denn auch dazu dienten diese Treffpunkte einst.
(Sabine Wanner)

Eine Bitte: Bitte meldet Euch an, insbesondere, wenn Ihr Handspindeln, Kammzug oder Kardenband (Wolle zum Spinnen) benötigt. Ich werde versuchen, genug mitzubringen, sodass nicht jeder einzeln die Versandkosten trägt und es für alle etwas günstiger wird.
Gerne direkt bei mir (dann macht das insgesamt weniger Arbeit): [email protected]
oder über den Heimatverein (Anschrift im Impressum)

Dorfweihnacht in Mönchröden am 17.12.2023


Neue Wege gehen Mönchrödener Vereine bei der Dorfweihnacht am Sonntag, dem 17.12.2023. Um 17.00 Uhr gestaltet der Gesangverein Mönchröden unter der Leitung von Diakon Martin Wenzel einen Adventsgottesdienst in der Christuskirche Mönchröden. Anschließend Dorfweihnacht im Refektorium mit Unterhaltung, Speis und Trank, für die Kinder kommt nochmals der Nikolaus. Gesangverein, Heimatverein und Obst-u. Gartenbauverein freuen sich über viele Besucher.

3. Dezember 2023: Der Stern wird entfacht

Mehr denn je ist es wichtig, den Weihnachtsstern auf der Lauterburg als Zeichen des Friedens zu entzünden.

Wir laden hierzu am 1. Advent, 03.12.2023 zum Fackelumzug ein. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr vor der ehem. Gaststätte Lauterburgbräu in Oberwohlsbach. Falls vorhanden, dürfen die Kinder ihre Laternen mitbringen – Fackeln sind vorhanden. Auf der Lauterburg begrüßen uns weihnachtliche Klänge, Gottes Segen und der Nikolaus. Besonders Familien mit Kindern sind herzlich eingeladen. 

Die Vorstandschaft des Heimatvereins